Rauchmelder retten Leben

Um sich vor den Folgen einer Rauchvergiftung oder gar schlimmeren zu beschützen, sollten auf Rauchmelder nicht verzichtet werden. Diese sind denkbar einfach zu installieren und heutzutage schon kostengünstig in der Anschaffung.

Jedes Jahr sterben in Österreich eine Vielzahl an Menschen in Folge eines Brandes. Die meisten davon im eigenen Haushalt, während des Schlafens. Die bei einem Brand entstehenden giftigen Rauchgase können bereits bei wenigen Atemzügen tödlich sein und daher ist es wichtig Rauchmelder zu installieren um Ihr Leben und das Ihrer Mitmenschen zu retten.

Durch den lauten Alarm des Rauchmelders werden z.B.: schlafende Personen in einer Wohnung auf einen Brand aufmerksam gemacht und erhalten somit genug Vorsprung um sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Jeder Rauchmelder sollte mit dem CE- oder GS-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe "EN 14604" versehen sein. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist das VdS-Prüfzeichen bzw. die ÖNORM ISO EN 12239.

 

Optischer Rauchmelder:

Der optische Rauchmelder ist der momentan weit verbreitetste Melder der im privaten Haushalt zur Anwendung kommt. Ein optischer Rauchmelder arbeitet mit dem sogenannten Streulichtverfahren. Licht wird durch die Partikel im Brandrauch reflektiert. So ist das Erkennen von entstehenden Bränden möglich.

Im Rauchmelder befinden sich eine Lichtquelle und ein Fotoelement. Im Normalzustand ist nur saubere Luft in der Rauchkammer und der Lichtstrahl trifft nicht auf das Fotoelement.

Aufbau eines optischen Rauchmelders

Tritt eine ausreichende Menge Rauch in die Rauchkammer des Rauchmelders ein, wird der Lichtstrahl durch die im Rauch enthaltenen Verbrennungspartikel gestreut (Streulichtverfahren) und nun auch auf das Fotoelement reflektiert. Das Fotoelement löst jetzt den Alarm aus, und ein Piezo-Horn im Rauchmelder ertönt mit einem mindestens 85 dB lautem Alarmsignal.

Aufbau eines optischen Rauchmelders

Um zu verhindern, dass Fehlalarme durch Insekten ausgelöst werden, sind die Messkammern der Rauchmelder durch Insektengitter geschützt.

Der Nachteil optischer Rauchmelder ist eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen. Durch Verunreinigungen in der Luft - zum Beispiel Staub und Ruß - verschmutzt die Rauchkammer nach und nach. Auch diese abgelagerten Partikel können Licht auf das Fotoelement reflektieren und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es zu einem Fehlalarm kommt. Dies ist auch der Grund, warum Rauchwarnmelder nach 10 Jahren ausgetauscht werden sollten

Ionisationsrauchmelder:

Ionisationsrauchmelder sind Rauchmelder, die mit einem radioaktiven Strahler arbeiten. Bei den Ionisationsrauchmelder wird ein kleines Luftvolumen mit einem Alpha- oder Beta-Strahler bestrahlt und dadurch ionisiert. Die Leitfähigkeit der Luft wird mit zwei Elektroden gemessen. Befindet sich Rauch in der Luft, so treffen häufig Ionen auf Rauchpartikel und lagern sich dort an. Die Leitfähigkeit der Luft verringert sich. Anhand der Leitfähigkeitsabnahme kann auf die Rauchkonzentration geschlossen werden. Bei Verringerung des Stromflusses schlägt der Ionisationsmelder Alarm. Wegen der radioaktiven Quellen werden sie aber nach und nach von optischen Rauchmeldern abgelöst.

 

 

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